Auch am Baggersee „verkleiden“ sich die Tiere: warnen, tarnen und täuschen
Während sich manche Lebewesen in auffälligen Farben präsentieren, „verkleiden sich“ andere nach ihrer Umgebung. Diese sind besonders häufig an den Kiesgruben zu entdecken - aber durch ihre perfekte Tarnung schwer zu finden. Dazu zählen beispielsweise der Flussregenpfeifer, die blauflügelige Ödlandschrecke und der Weidenbohrer.
Nicht zu übersehen sind dagegen die Farben, mit denen sich im bevorstehenden Frühjahr die Männchen ihren Weibchen durch ihre Farbenpracht imponieren wollen, wie beispielsweise der Erpel der Stockente. Sie dagegen bleibt unscheinbar und bestens getarnt zur Aufzucht des Nachwuchses. Schutz findet auch sie in den breiten Schilfgürteln und Flachwasserzonen im spannenden Lebensraum Sand- und Kiesgrube.
#lzr #kitzingen #umweltschutz #rotelistearte #naturschutz #nachhaltig #verantwortung #rohstoff #gesteinsmaterial #kiesgrube #regional #stolzauflzr

Weidenbohrer
Durch sein Tarnkleid wird der Weidenbohrer am Baumstamm nahezu unsichtbar. Ein beeindruckender Zufallsfund bei einer Exkursion am Baggersee Hörblach. Foto: lzr

Feldwespe
Achtung Gefahr! Vor der Wespe (hier eine Feldwespe am Insektenhotel an der Hörblacher Kiesgrube) mit ihren schwarz-gelben Streifen, nehmen sich alle in Acht. Viele Nachahmer nutzen diese Warnfärbung aus. Foto: lzr

Zauneidechse
Das Männchen der Zauneidechse kleidet sich zur Brautschau in schillerndes Grün. Der Rücken bleibt jedoch bräunlich, damit die Eidechse mit dem Untergrund optisch verschmilzt und ihr Hauptfeind Turmfalke sie von oben nicht entdecken kann. Foto: lzr
Neueste Kommentare